Lautes Dröhnen erfüllt Hamburgs Straßen. Wieder einmal haben sich Tausende Harley-Fahrer zur Feier ihrer Kultmarke aus Milwaukee getroffen. Die Harley Days fanden zum vierten Mal an der Elbe statt.
Hamburg - Knatternde und dröhnende Maschinen, aufheulende Motoren - wenn Harleys in der Stadt sind, wird es laut. Zu laut, beschwerte sich eine Anwohnerin und ging vor das Hamburger Verwaltungsgericht. Die Richter bestätigten zwar die Genehmigung der Harley Days durch das Bezirksamt, verpflichteten das Amt jedoch, dem Veranstalter für die späten Abendstunden strengere Lärmschutzauflagen zu machen. Und so konnte das Motorradspektakel an diesem Wochenende zum vierten Mal auf der Glacischaussee und dem Heiligengeistfeld in St. Pauli stattfinden - an den Abenden lediglich um 5 Dezibel leiser.
HARLEY-TREFF IN HAMBURG: KNATTERN IM SONNENSCHEIN
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Die Veranstalter rechneten mit rund 10.000 Harley-Fahrern, insgesamt rund 50.000 Motorrädern und mindestens einer halben Million Schaulustigen an den drei Tagen. Im letzten Jahr waren 700.000 Gäste gezählt worden. Die aufgeputzten Fans konnten in Hamburg nach etlichen Regenwochen endlich sonniges Sommerwetter mit Temperaturen bis zu 30 Grad Celsius genießen - den Höhepunkt stellte am Mittag die große Harley-Parade quer durch die Stadt dar.
2003 hatten die Harley Days zum 100-jährigen Bestehen des amerikanischen Motorradherstellers ihre Premiere gefeiert. Damals waren weltweit in neun Städten Partys gefeiert worden, darunter in Sydney, Los Angeles, Tokio und Barcelona. Doch nur in Hamburg war die Begeisterung nach Angaben des Senats so groß gewesen, dass die Harley Days bis heute fortgesetzt würden.
abl